Unfallchirurgie

Dr. med. 
Philipp Schmitz
Dr. med. 
Stefan Krieger

Die Unfallchirurgie umfasst die Behandlung von Verletzungen von Knochen, Sehnen und Bändern. Je nach Verletzungsform wird eine operative oder konservative Therapie empfohlen. Bei Knochenbrüchen erfolgt in der Regel zunächst eine Ruhigstellung des betroffenen Körperteils mittels Gips oder Schiene. Man unterscheidet zwischen „offenen“ und „geschlossenen“ Brüchen. OffeneBrüche stellen einen Notfall dar und werden in der Regel umgehend in der Klinik operiert. Geschlossene Brüche können je nach Art des Bruches auch innerhalb der nächsten Tage versorgt werden.

Bei der operativen Behandlung von Knochenbrüchen stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl. Zu den gängigen Verfahren zählen die Verschraubung und/oder Verplattung, Drahtstabilisierung, Marknagelosteosynthese sowie das Einsetzen eines künstlichen Gelenkes, z.B. bei einem Oberschenkelhalsbruch. Häufig entstehen bei einem Knochenbruch Begleitverletzungen von Bändern oder am Gelenkknorpel, welche bei der Behandlung berücksichtigt werden müssen. Die Arthroskopie (Gelenkspiegelung) ist hierbei ein minimalinvasives Verfahren,das z.B. bei der Versorgung eines Schienbeinkopfbruches zur Anwendung kommt.

Um herauszufinden, welches die geeignete Behandlungsmethode ist, sind zunächst eine Anamnese, d.h. ein Gespräch zur Erfragung von potenziell medizinisch relevanten Informationen, und eine körperliche Untersuchung erforderlich. Anschließend werden in der Regel Röntgenbilder angefertigt. In einigen Fällen ist auch eine Zusatzuntersuchung, wie die Computertomographie (CT) oder die Kernspintomographie (MRT) erforderlich.

Nachfolgend finden Sie Informationen zu häufigen Verletzungen: