Der Ellenbogen

Dr. med. Dipl.-Ing. 
Friedhelm Schmitz
Dr. med. B.Sc. 
Matthias Weeg
Dr. med. 
Barbara
Meyer-Ernst
Prof. Dr. med. 
Christof Rader

Das Ellenbogengelenk besteht aus drei Gelenkpartnern: der Elle, der Speiche und dem Oberarm. Es ermöglicht zum einen eine Scharnierbewegung zwischen Oberarm und Elle sowie auch eine Umwendbewegung des Unterarmes. Die knöcherne Führung des Gelenkes, der straffe Kapsel-Band-Apparat und die gelenkübergreifende Muskulatur sichern die Stabilität des Ellenbogens.

Bei Verletzungen und Erkrankungen des Ellenbogens handelt es sich oft um ein relativ komplexes Geschehen. Hierbei ist insbesondere die anatomische Nähe der Nerven und Gefäße von großer Bedeutung. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist das Verständnis der einzelnen Krankheitsbilder und ein auf diese Eingriffe spezialisierter Operateur.

Neben der ausführlichen Anamnese, der klinische Untersuchung und dem konventionellen Röntgenbild steht zur Sicherung einer Diagnose am Ellenbogen die Sonographie, die Kernspin- und die Computertomographie sowie ggf. auch eine neurologische Untersuchung zur Verfügung.

Zur Beurteilung intraartikulärer Pathologien ist die Ellenbogen-Arthroskopie eine gute Methode. Die Indikation zur Arthroskopie des Ellenbogens besteht bei therapieresistenten Schmerzen (unter konservativem Therapieansatz) oder zur Diagnosesicherung bei unklaren Beschwerden nach Ausschöpfen der nichtinvasiven Diagnostik. Ideal ist die Arthroskopie zur Entfernung freier Gelenkkörper.